Eine neue Studie, die in der Zeitschrift Nature Human Behaviour veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass nicht-medizinische Merkmale wie ein niedriger Intelligenzquotient (IQ) oder antisoziales Verhalten die Auswahl von Embryonen für die In-vitro-Fertilisation (IVF) erheblich beeinflussen können, fast ebenso stark wie das Krankheitsrisiko.
Die Untersuchung umfasste mehr als 2.000 Teilnehmer aus den Vereinigten Staaten und China, die über ihre Präferenzen bei der Embryonenauswahl befragt wurden. Das Ziel der Studie war zu verstehen, inwieweit nicht-medizinische Merkmale die Entscheidungen bei der assistierten Reproduktion beeinflussen.
Die Ergebnisse zeigen, dass trotz dessen, was viele Menschen öffentlich behaupten mögen, Intelligenz und Verhalten zukünftiger Kinder Faktoren sind, die die Embryonenauswahl tatsächlich beeinflussen und in ihrer Bedeutung mit Überlegungen zu Gesundheit und genetischen Krankheiten konkurrieren.




