Connor Hill, ein 17-jähriger Schüler der Delta High School in Pennsylvania, Vereinigte Staaten, bewies die Existenz von genau 146 isolierten platonischen Körpern und enthüllte 85 neue dreidimensionale Formen, die der wissenschaftlichen Gemeinschaft völlig unbekannt waren. Diese Leistung schloss eine mathematische Frage, die seit den 1870er Jahren offen geblieben war, als der deutsche Mathematiker Edmund Hess die Untersuchung dieser symmetrischen geometrischen Figuren begann. Der vollständige Beweis wurde im akademischen Repository arXiv veröffentlicht.
Platonische Körper sind hochkomplexe dreidimensionale Strukturen, bei denen alle Flächen und alle Ecken durch Symmetrie exakt gleich sind. Bis 2020 kannten Mathematiker nur zwei unendliche Familien und 61 isolierte Fälle, ohne Sicherheit darüber, wie viele weitere existieren könnten. Die Herausforderung lag im virtually unendlichen Umfang der zu testenden Hypothesen, was die Suche mit traditionellen Methoden praktisch unmöglich machte.
Connor Hill überwand dieses Hindernis, indem er Geometrie mit Algebra verband.




