Castro Guerra, ehemaliger Staatssekretär der ersten Regierung von José Sócrates, erklärte, dass „das Drama der Politiker ist, dass sie die Politik zum Leben brauchen". Diese Erklärung erfolgt im Kontext einer Analyse über das Funktionieren der Politik und der Parteien in Portugal.
Der ehemalige Regierungsbeamte betrachtete auch, dass „heute die Parteien zu Maschinen der Machtübernahme geworden sind". Diese Aussage deutet auf eine Kritik an der Art und Weise hin, wie politische Parteien derzeit operieren und an den Anreizen, mit denen sie konfrontiert sind.
Die Aussagen von Castro Guerra erscheinen als Kommentar zur Natur des portugiesischen politischen Systems und zum Verhalten der Akteure, die daran teilnehmen. Als Mitglied der ersten Exekutive von José Sócrates trägt sein Kommentar die Perspektive von jemandem mit direkter Erfahrung in der Regierung.




