Ministerpräsident Montenegro versuchte, die Partei AD (Aliança Democrática) mit der vollständigen Rückgewinnung der 3,2 Milliarden Euro zu verbinden, die in die TAP investiert worden waren. Das Ziel schien zu sein, seinem politischen Verdienst für die Lösung des TAP-Falles Ausdruck zu verleihen.
Jedoch führte Montenegros Strategie zum gegenteiligen Effekt. Anstatt das Image der AD zu stärken, kam die Initiative unerwartet der PS (Partido Socialista) zugute.
Diese Situation zeigt die politischen Spannungen rund um die TAP-Frage, eines der größten öffentlichen Unternehmen Portugals, das eine millionenschwere Rettung durch den Staat erforderte.




