Richter Dias Toffoli vom Obersten Wahlgericht hat die Abstimmung über die Registrierung der Kandidatur von Renan Santos, Kandidat der Partei Missão für das Präsidentenamt, von der Tagesordnung genommen. Der Fall sollte an diesem Montag in der virtuellen Plenarsitzung behandelt werden.
In seiner Entscheidung wies Toffoli auf Unregelmäßigkeiten hin, die mit der Angabe von in der Kampagne verwendeten Social-Media-Konten zusammenhängen. Laut dem Richter gaben Renan Santos und sein Vizekandidat Aroldo Medina nur 18 Profile in den am 19. August beim TSE eingereichten Unterlagen an, während der Antrag auf Registrierung bereits am 7. eingereicht worden war.
Toffoli ordnete die Streichung des Verfahrens von der Tagesordnung aufgrund der Hinweise auf einen Verstoß gegen die Wahlvorschriften an. Die Gesetzgebung verlangt, dass Kandidaten bei der Registrierung die für die Wahlwerbung verwendeten elektronischen Adressen angeben.
Gemäß den Regeln des TSE dürfen bereits bestehende Profile, die nicht angegeben wurden, erst 48 Stunden nach ihrer Registrierung bei der Wahlbehörde für die Kampagne verwendet werden.




