Eine Fähre ist am Sonntag (30.) im Norden Zyperns gesunken und hinterließ mindestens sieben Tote und 23 Vermisste. Das Schiff, ein Katamaran mit etwa 270 Passagieren und Besatzungsmitgliedern, kenterte im östlichen Mittelmeer in der Nähe von Kyrenia, einem der wichtigsten Touristengebiete der Region.
Die Fähre war gegen 12:30 Uhr Ortszeit aus dem Hafen von Kyrenia in Richtung Tasucu in der türkischen Provinz Mersin ausgelaufen. Kurz nach dem Auslaufen begann das Schiff aus noch unbekannten Gründen Wasser zu machen und kenterte schließlich. Einige Überlebende klammerten sich an den Rumpf des Schiffes, der teilweise unterging.
Laut dem türkisch-zypriotischen Führer Tufan Erhurman wurden 237 Menschen lebend aus dem Meer gerettet. Weitere sieben wurden leblos geborgen und 23 Personen werden noch vermisst.
Die Seeroute zwischen Kyrenia und der Türkei ist eine der täglichen Verbindungen, die den Norden Zyperns mit dem türkischen Festland verbindet und wird von Touristen und Einwohnern stark genutzt.




