Die Studie analysierte den Prozentsatz des Gehalts, der für die Zahlung eines Wohnkredits aufgewendet werden muss, und ergab, dass die Effortquote in Portugal erheblich gestiegen ist. In einigen Gemeinden des Landes müssen die Bürger bis zu 90 % ihres Gehalts für das Haus aufwenden, was einen extremen finanziellen Druck auf die Familien darstellt.
Die Algarve-Region tritt als die Gegend des Landes mit den größten Diskrepanzen in dieser Hinsicht hervor. Diese Zone weist besonders ausgeprägte Asymmetrien zwischen verschiedenen Gemeinden auf, was die Besonderheiten des lokalen Immobilienmarktes widerspiegelt, der von hohen Wohnungspreisen und einer starken Nachfrage geprägt ist, die besonders mit dem Tourismus zusammenhängt.
Das Phänomen ist nicht isoliert zu betrachten und fügt sich in einen breiteren Kontext des Anstiegs der Wohnkosten in Portugal ein, der den Zugang zum Eigentum für einen großen Teil der Bevölkerung zunehmend erschwert.




