Der Staatsrat von Mosambik beschloss, die Parlamentsimmunität von Albino Mondlane, dem Oppositionsführer, aufzuheben. Diese Entscheidung ebnet den Weg für eine formale Untersuchung und mögliche Anklage gegen den politischen Führer wegen der ihm zur Last gelegten Verbrechen.
Mondlane wird beschuldigt, fünf Straftaten begangen zu haben, darunter Gehorsamsverweigerung und Anstiftung zum Terrorismus. Die Anklagen ergeben sich im Zusammenhang mit einem Gerichtsverfahren, das sich auf die Nachwahlproteste bezieht, die nach den letzten Parlamentswahlen im Land stattfanden.
Die Aufhebung der Parlamentsimmunität ist ein Verfahren, das der mosambikanischen Justiz ermöglicht, den Fall gegen den Oppositionsführer voranzutreiben, der bis dahin durch seinen Abgeordnetenstatus geschützt war. Das Gerichtsverfahren könnte erhebliche Auswirkungen auf die nationale politische Landschaft haben.




