Ein Verein, der seit fünf Jahren an der Eingliederung von unbegleiteten ausländischen Kindern und Jugendlichen in Portugal arbeitet, reagierte auf die Entscheidung des Verfassungsgerichts. Der Verein hinterfragt den Sinn der Inhaftierung von Kindern und fragt sich, welche Verbesserung im Leben der Portugiesen daraus resultiert, dass ein Kind seiner Freiheit beraubt wird.
Die Organisation gibt an, dass sie seit fünf Jahren ihre Arbeit der Eingliederung von unbegleiteten ausländischen Kindern und Jugendlichen im Land widmet. Diese Arbeit umfasst Unterstützung und Begleitung dieser Kinder und Jugendlichen mit dem Ziel ihrer Integration in die portugiesische Gesellschaft.
Die Reaktion des Vereins erfolgt im Anschluss an eine Entscheidung des Verfassungsgerichts zu diesem Thema. Das Gericht prüfte die Rechtmäßigkeit der Normen, die die Inhaftierung ausländischer Kinder in Portugal ermöglichen.
Die Positionierung des Vereins legt nahe, dass die Inhaftierung von Kindern keine angemessene Lösung darstellt, und wirft Fragen auf über die tatsächlichen Vorteile dieser Maßnahme für die portugiesische Gesellschaft und für die betroffenen Kinder selbst.



