Das Buch "Memorial do Convento" von José Saramago, veröffentlicht im Jahr 1982, gilt als Werk, das die Sprache der portugiesischen Literatur transformiert hat. Das Werk präsentiert Figuren wie Blimunda und Baltasar sowie historische Persönlichkeiten wie den Komponisten Scarlatti, den Pater Bartolomeu de Gusmão und König D. João V.
Die Erzählung entfaltet sich entlang des Weges, der Lissabon mit Mafra verbindet, dem Ort, an dem sich das Kloster erhebt, das dem Buch seinen Titel gibt. Durch diese Geschichte konnte Saramago die Art und Weise, wie die portugiesische Sprache in der Literatur verwendet wurde, neu erfinden.
José Saramago, geboren 1922 und verstorben 2010, wurde zu einem der wichtigsten Schriftsteller der portugiesischen Sprache und erhielt 1998 den Nobelpreis für Literatur. "Memorial do Convento" wird häufig als eines seiner Meisterwerke genannt, das seine Fähigkeit demonstrierte, die Erzählsprache zu transformieren.




