Der Bloco de Esquerda (BE) lehnte es ab, an dem teilzunehmen, was er als eine "Meisterschaft" der Rechten um einen vom Chega eingebrachten Misstrauensantrag betrachtete. Die Position wurde vom Führer des BE geäußert, der die Initiative als politisches Manöver der Rechten kritisierte.
Dem Führer des BE zufolge deckt der angekündigte Misstrauensantrag des Chega nicht die Themen ab, die für das Land vorrangig sein sollten. Diese Position ergibt sich vor dem Hintergrund politischer Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen den Parteien links und rechts des portugiesischen politischen Spektrums.
Die Weigerung des BE, sich an dieser Initiative zu beteiligen, zeigt die Strategie der Partei, sich von den Rechtsparteien abzugrenzen und einer Moção, die hauptsächlich parteipolitischen Interessen dient, keine Legitimität zu verleihen.
Das Ereignis fügt sich in einen breiteren Rahmen politischer Auseinandersetzungen in Portugal ein, in dem Misstrauensanträge als Instrumente des politischen Kampfes zwischen den verschiedenen Parteien eingesetzt wurden.




