Italien testet eine ungewöhnliche Strategie zur Bekämpfung der Blaukrabbe, einer invasiven Art, die der Fischerei und Aquakultur in der Adria erhebliche Schäden zugefügt hat. Im Rahmen des Projekts Octo-Blu setzten Forscher rund 130.000 Paralarven des Gemeinen Kraken (Octopus vulgaris) vor der Küste von Cesenatico und Riccione in der Region Emilia-Romagna frei. Das Projekt wird von der Universität Bologna mit Unterstützung der Region Emilia-Romagna entwickelt und begann 2024. Die Forscher untersuchen sowohl die Biologie der Blaukrabbe als auch Methoden zur Zucht und Aufzucht von Kraken in Laboren. Die Blaukrabbe (Callinectes sapidus) stammt ursprünglich von der Atlantikküste Nordamerikas und erreichte die Adria durch das Ballastwasser von Schiffen, wo sie sich in den letzten Jahren unkontrolliert ausgebreitet hat. Diese gefräßige Art ernährt sich von Weichtieren, Fischen und Krebstieren und verursacht erhebliche wirtschaftliche Schäden für die Fischer und Aquakulturproduzenten der Region. Das Projekt Octo-Blu soll evaluieren, ob die Einführung des Kraken dazu

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Italien hat 130.000 Babykraken freigelassen, um eine Krabbeninvasion zu stoppen
ZAP Notícias29. August 2026 um 21:30
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