Im portugiesischen privaten Schulwesen gibt es 38 Schulen, in denen mindestens ein Drittel der Schüler in allen Fächern die Höchstnote (19 oder 20 Punkte) erhalten hat. Diese Daten wurden in einem Bericht des Nationalen Bildungsrates hervorgehoben, der auf die Diskrepanz zwischen den Bewertungen der privaten Einrichtungen und des öffentlichen Schulwesens hinwies.
Der Verband der Privaten Bildungseinrichtungen (AEEP) trat öffentlich auf und wies jeden Verdacht auf Noteninflation an seinen Schulen zurück. Der Verband argumentiert, dass die Ergebnisse auf die Qualität des angebotenen Unterrichts und die spezifischen Merkmale der Schülerschaft dieser Einrichtungen zurückzuführen sind.
Der Bericht des Nationalen Bildungsrates analysierte die Daten der Sekundarschulabschlussnoten und identifizierte diese 38 Schulen als besonders atypische Fälle, in denen die Konzentration von Höchstnoten das, was man erwarten würde, deutlich übersteigt. Diese Analyse erfolgt im Kontext der nationalen Prüfungen und des Zugangs zum Hochschulwesen.




