Nepals Außenminister Shisir Khanal erklärte, sein Land gehöre zu den „Hauptopfern" des Klimawandels. Diese Erklärung folgt auf die Sturzflut, die Nepal verwüstete und mindestens 683 Todesopfer forderte.
Khanal führte das Eintreten dieser Katastrophe direkt auf den Klimawandel zurück und betonte, dass das Land nicht für die Emissionen verantwortlich ist, die dieses Phänomen verstärken. Der Amtsträger wies darauf hin, dass Nepal weniger als 0,01 % der weltweiten Treibhausgase ausstößt.
Diese Position Nepals verdeutlicht die häufige Spannung zwischen Ländern, die kaum zu den Kohlenstoffemissionen beitragen, und jenen, die unverhältnismäßig stark unter den Folgen des Klimawandels leiden. Nepal schließt sich damit anderen gefährdeten Nationen an, die von den großen Emittenten der Welt eine größere Verantwortung fordern.



