Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, kündigte ein Abkommen an, das den amerikanischen Zugang zu mehr als 65 Milliarden Barrel Öl in den Reserven Venezuelas vorsieht. Das Abkommen wurde mit der amtierenden Präsidentin des Landes, Delcy Rodríguez, ausgehandelt und am Freitag (28.) angekündigt.
Laut Trump könnte der Pakt bis zu 100 Milliarden US-Dollar an privaten Investitionen für Venezuela anziehen. Das karibische Land verfügt über die größten bekannten Ölreserven der Welt, geschätzt auf etwa 303 Milliarden Barrel.
Experten zufolge ist die Auswirkung auf den Benzinpreis kurzfristig noch ungewiss. Der Bau und die Modernisierung der notwendigen Infrastruktur zur Förderung, zum Transport und zur Verarbeitung des schweren venezolanischen Öls können viel Zeit in Anspruch nehmen, was bedeutet, dass das Abkommen keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Weltmarkt haben sollte.




