Die britische Royal Navy hat eine als „intensiv" beschriebene Überwachungsoperation gegen Schiffe der russischen Schattenflotte in den Territorialgewässern des Vereinigten Königreichs abgeschlossen. Die Operation verfolgte die Bewegungen der russischen Schiffe, die unter dem sogenannten System der „Bequemlichkeitsflaggen" operieren, genau – eine Praxis, die es Schiffen ermöglicht, ihre wahre Eigentümerschaft und Herkunft zu verbergen.
Das britische Verteidigungsministerium erklärte, dass Russland infolge dieser Überwachung gezwungen war, kostspielige militärische Ressourcen zum Schutz seiner Ladung zu mobilisieren. Insbesondere wurde die Fregatte Neustrashimy hervorgehoben, die entsandt werden musste, um die Schiffe der Schattenflotte in britischen Gewässern zu eskortieren und zu schützen.
Die russische Schattenflotte besteht aus alten und heruntergekommenen Schiffen, die Öl und andere Waren transportieren und häufig von normalen Routen abweichen, um internationale Sanktionen zu umgehen. Diese Schiffe operieren mit falschen Identitäten und ungültigen Versicherungen und stellen ein erhebliches Risiko für die maritime und ökologische Sicherheit dar.
Die britischen Behörden sind der Ansicht, dass die Überwachungsoperation die Verwundbarkeit der russischen Logistik und die hohen Kosten demonstriert hat, die das Vereinigte Königreich der russischen maritimen Tätigkeit auferlegen kann, ohne auf direkte Konfrontation zurückgreifen zu müssen. Die Mobilisierung der Fregatte Neustrashimy wird als Indikator für die Verärgerung angesehen, die diese Überwachungsoperationen in den Gewässern des Vereinigten Königreichs verursachen.




