Die Europäische Union arbeitet an der von Spanien gestellten Bitte, Unterstützung durch die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache (Frontex) und Europol bei der Sortierung irregulärer Migranten in Ceuta zu erhalten. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, das Management der Migrationssituation in der spanischen Stadt zu stärken.
Der EU-Kommissar für Migration, Magnus Brunner, vertrat die Ansicht, dass die Situation in Ceuta weiterhin "komplex" bleibt, und erkannte die Schwierigkeiten an, mit denen das Land bei der Kontrolle der irregulären Einwanderung an seiner Südgrenze konfrontiert ist.
Trotz der Komplexität der Situation begrüßte Brunner "die zusätzlichen Maßnahmen", die die spanische Regierung zur Bewältigung der Migrationsströme ergriffen hat, und zeigte damit die Anerkennung der EU für die von Spanien unternommenen Anstrengungen.
Die Zusammenarbeit mit den europäischen Agenturen Frontex und Europol stellt eine wichtige Verstärkung für die spanischen Behörden dar, die von europäischen Ressourcen und Fachwissen bei der Bearbeitung und Verwaltung der nach Ceuta kommenden Migranten profitieren können.




