Der ehemalige Vize-Ministerpräsident José Miguel Judo vertritt die Ansicht, dass Diskussionen auf europäischer und nationaler Ebene geführt werden sollten, die Themen wie Verteidigung und Demografie ohne Radikalismus behandeln. Seine Äußerungen erfolgten im Rahmen einer Debatte über die Funktionsweise des Europäischen Parlaments.
Judo bezieht sich auf einen galicischen Traum von einem Parlament ohne Schreierei, in dem die Debatten ruhiger und überlegter ablaufen. Dieses Bild steht im Gegensatz zum üblichen Bild erhitzter Konfrontationen in den europäischen Institutionen.
Der Artikel befasst sich mit der Frage der politischen Polarisierung und der Notwendigkeit, in grundlegenden Fragen für die Zukunft Europas Konsens zu finden, ohne auf extreme Reden oder hitzige verbale Auseinandersetzungen zurückzugreifen.




