Die den Gemeindeverwaltungen zugeschriebene Schuld für die Verzögerungen in städtebaulichen Verfahren wird als ein Mythos dargestellt, der dekonstruiert werden muss. Der Artikel argumentiert, dass eine Tendenz besteht, die Kommunen zu beschuldigen, obwohl diese Schuldzuweisung in Wirklichkeit voreilig ist und das Problem nicht angemessen angeht.
Der Text vertritt, dass die wahre Lösung für städtebauliche Probleme in der Stärkung der Gemeindeverwaltungen liegt und nicht in ihrer öffentlichen Dämonisierung. Die vertretene Analyse ist, dass das Angreifen der Kommunen die grundlegenden Fragen nicht löst.
Der Artikel kritisiert die Eile, den Gemeinden Schuld zuzuweisen, und ist der Ansicht, dass diese Haltung zu einer Vermischung zwischen dem Schaum des Alltags – das heißt den oberflächlichen und sofortigen Reaktionen – und der grundlegenden Entscheidung führt, die tatsächlich fehlt. Diese grundlegende Entscheidung wird weiterhin nicht getroffen.



