Die Erwärmung der Mittelmeerwässer beschleunigt die Ausbreitung invasiver Arten in der Region, laut einer neuen wissenschaftlichen Studie. Alle zwei Wochen erreicht eine neue nicht-heimische Art das Mittelmeer, was einen signifikanten Anstieg im Vergleich zu früheren Jahrzehnten darstellt.
Die Studie identifizierte mehr als tausend nicht-heimische Arten, die bereits in den Mittelmeergewässern vorhanden sind. Diese Arten, die aus anderen Regionen stammen, finden in den zunehmend wärmeren Mittelmeerwässern günstige Bedingungen für ihre Ansiedlung und Vermehrung.
Die Untersuchung wurde auf der Grundlage der Arbeit von Forschenden aus 11 verschiedenen Ländern durchgeführt, die bei der Datensammlung und Analyse der Artenpopulationen im Mittelmeer zusammenarbeiteten. Diese Studie stellt eine koordinierte internationale wissenschaftliche Anstrengung dar, um das Phänomen zu verstehen.
Die Wissenschaftler warnen, dass sich dieser Trend weiter intensivieren könnte, da die Temperaturen der Mittelmeerwässer weiter steigen und zunehmend günstige Bedingungen für die Ankunft und das Überleben neuer Arten aus anderen Regionen der Welt schaffen.




