Die Europäische Union und ihre Führungsfiguren stehen vor einer hartnäckigen Schwierigkeit, die amerikanische Politik und Gesellschaft richtig zu verstehen, und begehen das, was der Artikel als „wiederkehrenden europäischen Fehler bei der Lektüre Amerikas" bezeichnet. Dieses Analyseversagen ist kein neues Phänomen, sondern eine historische Tendenz, die sich über die Jahrzehnte wiederholt.
Das Konzept der „Rückkehr zur Normalität", das von europäischen Bürokratien häufig beschworen wird, erweist sich als problematisch, wenn es auf den nordamerikanischen politischen Kontext angewendet wird. Europäische Führungsfiguren neigen dazu, Perioden größerer politischer Spannungen in den Vereinigten Staaten als vorübergehende Anomalien zu interpretieren, die korrigiert werden sollten, anstatt die strukturellen Kräfte anzuerkennen, die sie nähren.
Der Artikel argumentiert, dass dieses europäische Verlangen einer Bitte an gewählte amerikanische Politiker gleichkommt, gegen die Prioritäten ihrer eigenen Wählerbasen zu regieren. Diese implizite Forderung ignoriert




