Die Generalinspektion für Bildung und Wissenschaft bestätigte, dass es bei der Lieferung der nationalen Prüfungen in 29 Schulen im ganzen Land zu Verzögerungen kam. Die Probleme traten vor allem bei den am 16. und 23. Juni durchgeführten Prüfungen auf und betrafen die Fächer Portugiesisch, Wirtschaft und Mathematik.
Die Direktoren der beteiligten Schulen vertreten die Ansicht, dass sie nicht für die Verzögerungen verantwortlich gemacht werden sollten, und lehnen die Idee ab, als Sündenböcke hingestellt zu werden. Ihre Position ergibt sich vor dem Hintergrund einer anhaltenden Diskussion darüber, wer die Verantwortung für die logistischen Probleme bei der Durchführung der Prüfungen übernehmen soll.
Die Situation hat Fragen zur Organisation und Funktionsweise der Liefer- und Durchführungsdienste der nationalen Prüfungen aufgeworfen, wobei die Bildungsbehörden versuchen, die Ursachen der Verzögerungen zu ermitteln, die Dutzende von Bildungseinrichtungen in Portugal betroffen haben.




