Eine über mehr als zwei Jahrzehnte durchgeführte Studie zeigt, dass die Art und Weise, wie Eltern Alkohol konsumieren, dauerhaft beeinflusst, was ihre Kinder als „normales" Trinkverhalten betrachten. Die Forschung zeigt, dass Jugendliche mehr aufnehmen, als ihre Eltern glauben, selbst wenn sie mit dem Handy oder anderen Aktivitäten abgelenkt wirken.
Der Einfluss elterlicher Gewohnheiten ist besonders bedeutsam in einer bestimmten Lebensphase: zwischen 15 und 17 Jahren. In dieser Zeit sind junge Menschen anfälliger für die Übernahme von Verhaltensweisen, die sie zu Hause beobachten, was ihre zukünftigen Entscheidungen bezüglich des Alkoholkonsums beeinflussen kann.
Die Ärztin Ludhmila Hajjar vertritt eine Haltung der „Nulltoleranz" gegenüber Alkohol und betont die starken Auswirkungen von Lebensgewohnheiten auf die Herzgesundheit. Der Artikel erkennt jedoch an, dass kein Grund zur Panik besteht und dass die bloße Praxis der Mäßigung beim Konsum bereits positive langfristige Auswirkungen auf Familien haben kann.




