Die spanischen Behörden baten die Europäische Union um Hilfe bei der Überprüfung von Dokumenten und der Sortierung von rund 5.000 Ausländern, die im vergangenen Monat in Ceuta während massiver Migrationswellen angekommen waren. Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska richtete eine Bitte an Beate Gminder, den Generaldirektor für Einwanderung und innere Angelegenheiten der Europäischen Kommission, dass die EU-Grenz- und Küstenwachenagentur Frontex die lokalen Behörden unterstützen sollte.
Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge möchte Grande-Marlaska 10 Beamte der Frontex einsetzen, um die Bearbeitung der Einreise der Migranten in der spanischen Exklave zu beschleunigen. Viele dieser Migranten sind derzeit in Flüchtlingslagern untergebracht.
Spanien hat Schwierigkeiten, schnell zu identifizieren, welche Migranten aus Ceuta Anspruch auf internationalen Schutz, also humanitären Schutz, haben und welche in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden müssen.
Madrid bat außerdem am Dienstag (25.) die EU um Notfallmittel zur Bewältigung der Migrationssituation in der spanischen Exklave.




