Das Verfassungsgericht hielt einstimmig die elf Bestimmungen eines Einwanderungsgesetzes für verfassungskonform, die ihm zur Überprüfung durch den Präsidenten der Republik vorgelegt worden waren. Diese Entscheidung ermöglicht es dem Staatsoberhaupt nun, das Gesetz zu promulgieren oder zu vetoieren.
Die Kommunistische Partei Portugals äußerte Bedenken bezüglich dieses Gesetzes und warnte vor dem, was sie als "verschärfte Einschränkungen" und Situationen der Ungerechtigkeit bezeichnet, die das Gesetz für Einwanderer schaffen könnte. Die kommunistische Partei war eine der kritischen Stimmen gegenüber dieser Gesetzgebung.
Das Gesetz wurde dem Verfassungsgericht auf Anforderung des Präsidenten der Republik, Marcelo Rebelo de Sousa, vorgelegt, der beschloss, die Gesetzgebung der präventiven Verfassungsmäßigkeitskontrolle zu unterziehen, bevor er über deren Promulgation entscheidet.
Mit der einstimmigen Validierung der elf analysierten Bestimmungen kann das Gesetz nun seinen normalen Verlauf nehmen, wobei die endgültige Entscheidung darüber, ob der Präsident es promulgieren oder sein Veto einlegen wird, nun bei ihm liegt.




