Die 17. Vertragsstaatenkonferenz der VN-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation (COP17), die in der Mongolei stattfand, führte zur Verschiebung des globalen Abkommens über Dürre auf 2028 aufgrund fehlender Einigung unter den teilnehmenden Ländern. Die Konferenz schaffte es dennoch, 1,3 Milliarden Dollar für Maßnahmen zur Bekämpfung der Desertifikation und zur Minderung der Dürrewirkungen zu mobilisieren.
Die Organisation Zero, die auf Nachhaltigkeit spezialisiert ist, reagierte auf die Verschiebung des internationalen Abkommens mit der Warnung, dass die Dringlichkeit für Portugal zu handeln unmittelbar ist, ungeachtet der Verzögerungen auf globaler Ebene. Die Position von Zero unterstreicht, dass die Auswirkungen der Dürre nicht auf internationale Verhandlungen warten können.
Diese Verschiebung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Auswirkungen des Klimawandels und der Dürre in verschiedenen Regionen der Welt, einschließlich Portugal, wo der Wassermangel eine zunehmende Besorgnis darstellt, immer intensiver bemerkbar machen. Das Fehlen einer verbindlichen globalen Verpflichtung beraubt die Länder wichtiger Werkzeuge, um das Problem koordiniert anzugehen.




