Im Juni 1973 veröffentlicht, markierte das Album „Pérola Negra" den Beginn der Karriere von Luiz Melodia und vereinte Einflüsse, die weit über den Samba hinausgingen. Das Album ist Thema eines gleichnamigen Buches des Journalisten und Schriftstellers Márcio Pinheiro, veröffentlicht vom Verlag Cobogó in der Sammlung „O Livro do Disco".
In einem Interview bei Estúdio CBN erklärte Pinheiro, dass seine Recherche hauptsächlich auf Büchern, Zeitungen der damaligen Zeit und Arbeiten anderer Forscher basierte. Er beschrieb die Arbeit als eine Konsolidierung, die bereits existierendes Material zusammenführte, das darauf wartete, wiederentdeckt zu werden. Die Interviews stellten einen kleineren Teil der Erhebung dar, da viele der an der Geschichte des Albums Beteiligten bereits verstorben sind.
In Estácio geboren, der Wiege des Carioca-Samba, wuchs Melodia in Kontakt mit brasilianischer Musik auf, wurde aber auch von internationaler Produktion und der Popkultur der 1960er Jahre beeinflusst. Die Jovem Guarda von Roberto Carlos und die großen Festivals der Zeit gehören zu den Referenzen, die seine musikalische Entwicklung prägten.




