Das Verfassungsgericht Portugals entschied, dass das Rückkehrgesetz nicht verfassungswidrig ist. Die Richter gaben bekannt, dass sie sich dagegen entschieden haben, "die Verfassungswidrigkeit" des Gesetzes festzustellen, und wiesen damit die Argumente derjenigen zurück, die das Gesetz in Frage gestellt hatten.
Die präventive Überprüfung war Anfang August vom Politiker José Seguro beantragt worden, der die Verfassungsmäßigkeit verschiedener Aspekte des Gesetzes in Zweifel zog.
Das Rückkehrgesetz ermöglicht es portugiesischen Auswanderern, in ihr Land zurückzukehren, und bietet steuerliche Anreize sowie weitere Vorteile für diejenigen, die sich nach einer Zeit im Ausland wieder in Portugal niederlassen möchten.
Mit dieser Entscheidung bleibt das Gesetz in Kraft, und Auswanderer, die zurückkehren möchten, können weiterhin die im Gesetz vorgesehenen Bedingungen nutzen.




