Fernanda Esteves, Pädagogin und Witwe von Erasmo Carlos, steht im Zentrum eines Erbstreits um die Hinterlassenschaft des Sängers, der im November 2022 starb. Sie war seit 2019 mit dem Musiker verheiratet, drei Jahre vor seinem Tod, und lebte mit ihm in einer Wohnung in São Conrado, in der Südzone von Rio de Janeiro. Nach dem Ableben verließ Fernanda das Anwesen und führt seither ein zurückgezogeneres Leben, obwohl sie weiterhin in den sozialen Netzwerken Einträge und Texte über die Abwesenheit des Sängers teilt.
Die Söhne von Erasmo Carlos, Leonardo und Gil Esteves, sind die anderen Beteiligten am Konflikt. Der Familienstreit erlangte erneut öffentliche Aufmerksamkeit durch einen Bericht der Zeitschrift Veja, der eine von den Söhnen gegen die Witwe erstattete Strafanzeige enthüllte. Die Anklage beinhaltet angebliche finanzielle Transaktionen auf dem Konto des Musikers, die sich laut der Veröffentlichung auf 345.000 R$ belaufen haben sollen.
Der Fall zeigt die Spannungen im engsten Umfeld von Erasmo Carlos, bekannt als Tremendão, einer der bedeutendsten Namen der brasilianischen Musik. Fernanda hatte ihrerseits bereits ein Zusammentreffen der beiden in einem in den sozial




