Sílvia Sousa Silva, PS-Abgeordnete in der Legislativversammlung von Madeira, stellte öffentlich die Fähigkeit der Regionalregierung in Frage, ein wirksames Modell der gelenkten Beweidung zur Prävention von Waldbränden in der Region umzusetzen.
Die Abgeordnete warf dem Präsidenten der Regionalregierung, Miguel Albuquerque, vor, seine Position zu diesem Thema erst nach den großen Bränden geändert zu haben, die auf dem Archipel wüteten.
Sousa Silva vertrat die Ansicht, dass Albuquerque's Positionswechsel eine Reaktion auf die Folgen der Großbrände gewesen sein könnte, und suggerierte, dass die Exekutive nicht proaktiv bei der Umsetzung präventiver Maßnahmen gehandelt habe.
Die von der PS-Abgeordneten aufgeworfene Frage ergibt sich im Kontext der Debatte über Strategien zur Prävention von Waldbränden auf Madeira, wo die gelenkte Beweidung als Instrument zur Reduzierung der Brandgefahr durch Kontrolle der Vegetation angeführt wird.




