Der PCP von Póvoa de Varzim veröffentlichte eine Pressemitteilung, in der er die Absicht der Auflösung der Varzim Lazer ablehnt, einem kommunalen Unternehmen, das für das Management von Einrichtungen in den Kreisen Póvoa de Varzim und Vila do Conde zuständig ist. Die kommunistische Partei argumentiert, dass die Diskussion nicht mit der Rechtsform der Einrichtung beginnen sollte, sondern mit einer rigorosen Bewertung des Managementmodells, das den Bevölkerungen am besten dient.
Für den PCP sollte das Kriterium zur Bewertung jeder Struktur nicht das Prinzip der Existenz oder Nichtexistenz kommunaler Unternehmen sein, sondern die Effizienz, die Transparenz und die Fähigkeit, Investitionen und Arbeitsrechte zu gewährleisten. Die Partei lehnt jedes Privatisierungsszenario ab und betrachtet die Auflösung der Varzim Lazer nicht als Managementstrategie, sondern lediglich als formale Änderung, die strukturelle Probleme nicht löst.
Der PCP betrachtet das Argument, dass die Gemeinde die Tätigkeit des Unternehmens finanziert, als eine „falsche Einsparung", und erinnert daran, dass die Einrichtungen weiterhin Kosten verursachen werden, die entweder durch ein kommunales Unternehmen oder direkt durch die Gemeinde getragen werden müssen. Die Partei vertritt die Auffassung, dass eine unternehmerische Struktur, die sich der Einrichtungsverwaltung widmet, beweglicher sein kann als der Verwaltungsapparat der Gemeinde.
Hinsichtlich der etwa 70 Beschäftigten der Varzim Lazer fordert der PCP juristische Genauigkeit und Respektierung der Arbeitsrechte und kritisiert die PS wegen „leichtsinniger" Interpretationen von Gerichtsentscheidungen über Internalisierungsverfahren. Für die Kommunisten geht es nicht darum, wie viel das Unternehmen kostet, sondern darum, welche Form am effizientesten, transparentesten und sozial gerechtesten ist, um die öffentlichen Dienstleistungen für die Poveiros zu gewährleisten.




