Portugal hat der Europäischen Kommission den Entwurf des Nationalen Plans zur Wiederherstellung der Natur übergeben. Das Dokument stellt einen Meilenstein in der portugiesischen Umweltpolitik im Rahmen der europäischen Verpflichtungen zur Wiederherstellung degradierter Ökosysteme dar.
Das Projekt ist das Ergebnis einer vom Institut für Naturschutz und Forsten (ICNF) koordinierten Arbeit, die den gesamten Prozess der Ausarbeitung des Plans leitete. Die Koordinierung umfasste auch die Autonomen Regionen der Azoren und Madeiras und gewährleistete einen integrierten Ansatz für das gesamte nationale Staatsgebiet.
Um die wissenschaftliche Qualität und die Machbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen zu gewährleisten, wurde ein Begleitausschuss eingerichtet. Dieser Ausschuss hatte die Aufgabe, die verschiedenen Komponenten des Plans während des Entwicklungsprozesses zu überwachen und zu validieren.
Der Plan konnte zudem auf die Beiträge des Wissensnetzwerks für die Wiederherstellung der Natur zurückgreifen, einem Netzwerk, das aus mehr als 200 Forschern aus dem gesamten Land besteht. Diese Struktur ermöglichte es, spezialisiertes Wissen aus verschiedenen Bereichen zu bündeln, um die vorgeschlagenen Wiederherstellungsstrategien wissenschaftlich zu untermauern.



