Der Abgeordnete der PSD-Madeira, Carlos Fernandes, hat die Partei JPP beschuldigt, politische Gewinne aus der Tragödie in Venezuela und dem Leid der madeirischen und luso-venezolanischen Gemeinschaft ziehen zu wollen. Fernandes argumentierte, dass "in der Politik nicht alles erlaubt ist", in einer direkten Kritik am Vorgehen des JPP.
Die Reaktion des Parlamentariers erfolgt im Anschluss daran, dass der JPP den Abschluss des Verfahrens bezüglich der 150.000 Euro an Unterstützung mit einer von der Partei eingereichten Anzeige in Verbindung gebracht hat. Der JPP beanspruchte, für die Druckausübung zur Schließung des Dossiers verantwortlich gewesen zu sein.
Carlos Fernandes wies diese Interpretation vollständig zurück und versicherte, dass das Verfahren bereits vor jeder Anzeige durch den JPP im Gange war. Der Sozialist betonte, dass "diese Unterstützungen nicht diese Woche aufgetaucht sind", und deutete damit an, dass der Prozess schon länger im Gange war.
Der Streit ergibt sich im Kontext der der von der Krise in Venezuela betroffenen madeirischen Gemeinschaft gewährten Unterstützung, ein Thema, das in der autonomen Region Madeira eine politische Debatte ausgelöst hat.




