Die Bürgermeisterin von Matosinhos gab heute Erklärungen gegenüber der portugiesischen Nachrichtenagentur Lus(a) ab, in denen sie erklärte, dass die Gemeinden durch das Fehlen von Regierungsentscheidungen „stark geschädigt" worden seien.
Die Kommunalpolitikerin kritisierte insbesondere die Verzögerung und Entscheidungsschwierigkeiten der von PSD/CDS-PP geführten Exekutive und bezog sich dabei besonders auf Angelegenheiten im Zusammenhang mit Wohnungsbau.
Diese Beschwerde erfolgt im Kontext einer angespannten Beziehung zwischen den portugiesischen Gemeinden und der Zentralregierung, wobei die Kommunalpolitiker einen größeren Beitrag und mehr Schnelligkeit bei der Lösung von Problemen fordern, die die lokalen Bevölkerungen betreffen.
Das Thema Wohnungsbau war eine der wichtigsten nationalen Anliegen in Portugal, wobei verschiedene Gemeinden Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Wohnungspolitiken aufgrund von Blockaden auf Ebene der Zentralregierung haben.




