Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich wurden durch eine erste, im Fernsehen übertragene Debatte zwischen den Hauptkandidaten geprägt, bei der Marine Le Pen und der Kandidat der Linken Jean-Luc Mélenchon als diejenigen hervortraten, die bei den Zuschauern am meisten punkteten.
Beide Kandidaten drohten, die Regeln der Europäischen Union während ihrer Reden in Frage zu stellen, und vertraten Positionen, die gegen die derzeit geltenden europäischen Normen verstoßen.
Jean-Luc Mélenchon machte insbesondere konkrete Versprechen, darunter das Versprechen, die öffentliche Verschuldung zu streichen, eine Maßnahme, die einen erheblichen Bruch mit den von der EU verfolgten Sparpolitiken darstellen würde.
Die Debatte verdeutlichte einen wachsenden Trend in der französischen politischen Landschaft hin zu europaskeptischen Positionen, wobei es den beiden radikalsten Kandidaten gelang, die Diskussion zu dominieren.




