Harald V. von Norwegen starb am Freitag im Alter von 89 Jahren und schloss damit ein Kapitel von fast einem halben Jahrhundert der Nähe zwischen den spanischen und norwegischen Königshäusern. Der junge norwegische Thronfolger wurde Ende der 1950er Jahre mit Sofía von Griechenland, der zukünftigen Königin von Spanien, zusammengebracht, zu einer Zeit, als königliche Ehen fast wie diplomatische Abkommen zwischen Nationen betrachtet wurden.
Die Idee, Harald und Sofía zu vereinen, war Teil der ehepolitischen Strategien, die den europäischen Hochadel kennzeichneten, das System von Abstammungs- und Protokollregeln, das das europäische Königtum regulierte. Diese mögliche Verbindung wurde letztendlich nicht verwirklicht, hielt aber den Kontakt zwischen beiden Königshäusern über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg aufrecht.
Harald heiratete schließlich Sonia Haraldsen, mit der er Jahrzehnte seines Lebens teilte, doch die Nähe zum spanischen Königshaus blieb über die Jahre hinweg bestehen. Der Tod des norwegischen Monarchen holt nun diese Geschichte der Verbundenheit zwischen den beiden königlichen Familien wieder ans Licht.
Der Artikel erwähnt auch Juan Carlos' Verbindung zu den Regatten auf Mallorca, wo er eine Freundschaft mit Harald V. pflegte, die sich über die Jahre fortsetzte und die Bindungen zwischen den beiden europäischen Königshäusern festigte.




