Das Nationale Zentrum für Überwachung und Warnung vor Naturkatastrophen (Cemaden), die führende Behörde des Landes für die Überwachung von Naturkatastrophenrisiken, arbeitet derzeit mit eingeschränkter Kapazität aufgrund von Personalmangel, Infrastrukturbeschränkungen und budgetären Engpässen. Die Situation könnte die Fähigkeit der Behörde beeinträchtigen, Katastrophen zu verhindern.
Eine Untersuchung des Bundesministeriums für öffentliche Klagen (MPF), zu der O GLOBO Zugang hatte, ergab, dass das Institut selbst bereits Situationen gemeldet hat, in denen der Mangel an Gerätewartung die Übermittlung von Sturmwarnungen beeinträchtigte. Ein Verwaltungsverfahren wurde vom MPF im vergangenen Jahr eingeleitet, um die Bundesregierung aufzufordern, die Ressourcen für die Behörde zu verstärken.
Die Untersuchung wird von der Bundesstaatsanwaltschaft in Taubaté im Inneren von São Paulo durchgeführt und begann im Januar 2025, nachdem O GLOBO Probleme in der Struktur der Behörde aufgedeckt hatte. Das Verwaltungsverfahren zielt darauf ab, sicherzustellen, dass die Bundesregierung mehr Ressourcen zur Verfügung stellt, damit das Cemaden angemessen arbeiten kann.




