Die Besorgnis über den "Super El Niño" von 2026, gekennzeichnet durch die starke Erwärmung der pazifischen Gewässer, mobilisiert bereits Landwirte und städtische Verwalter in Brasilien, die Dürren, Überschwemmungen und Erdrutsche befürchten. Das Phänomen erzeugt im ganzen Land Warnungen über seine möglichen Auswirkungen.
Der Wissenschaftler Lincoln Alves, einer der führenden Spezialisten Brasiliens für die Beziehung zwischen globalem Klima und lokalen Ereignissen, warnt, dass ein sehr starker El Niño kein ausschließlich meteorologisches oder landwirtschaftliches Problem ist. Seiner Meinung nach kann das Phänomen eine Kette von sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen erzeugen.
Alves ist vom Institut für Weltraumforschung (INPE) beurlaubt und übernahm im vergangenen Jahr die General-Koordination der Abteilung für Politiken zur Anpassung und Resilienz gegenüber dem Klimawandel des Umweltministeriums (MMA), wobei er an der Spitze der Vorbereitung auf das Phänomen steht.




