Chinesische Rettungsteams setzen diese Woche die Such- und Evakuierungsoperationen für Bewohner und Touristen in Tibet fort, nachdem ein Erdrutsch die Region getroffen hat. Die Behörden haben Notfallkräfte mobilisiert, um mögliche Opfer unter den Trümmern zu lokalisieren.
Die Situation wird durch die Drohung eines Dammbruchs an einem flussaufwärts gelegenen Stausee verschärft. Diese Möglichkeit übt zusätzlichen Druck auf die Rettungsmaßnahmen aus, die nun unter dem Risiko einer potenziellen neuen Katastrophe durchgeführt werden, die das umliegende Gebiet gefährden könnte.
Die Operationen umfassen die präventive Evakuierung von Zivilisten aus den potenziell betroffenen Zonen durch eine mögliche Überschwemmung oder einen Einsturz des Stausees. Auch Touristen, die sich in der Region aufhielten, werden aus den Gefahrengebieten evakuiert.
Der Erdrutsch in Tibet ereignete sich vor dem Hintergrund widriger Wetterbedingungen, die die Region beeinträchtigt und zur Bodeninstabilität beigetragen haben. Die chinesischen Behörden halten die Notfallmaßnahmen aufrecht und überwachen gleichzeitig die Situation des flussaufwärts gelegenen Staudamms.



