Premierminister Luís Montenegro wiederholte am Montag, dass „die Renten der Portugiesen heilig sind", und schloss jede Änderung des Rentensystems während der aktuellen Legislaturperiode aus. Der Regierungschef reagierte damit auf die Kritik der Opposition, die die Nachhaltigkeit des Systems und die Maßnahmen der Regierung in dieser Angelegenheit in Frage gestellt hat.
Montenegro kritisierte die Opposition heftig und warf ihr vor, „Demagogie, Desinformation und Falschheit" in ihren Beiträgen zum Thema Renten zu fördern. Der Premierminister verteidigte, dass die Regierung verantwortungsvoll an der Verwaltung des portugiesischen Sozialversicherungssystems gearbeitet habe.
Der Artikel erscheint zu einer Zeit, in der die Debatte über die Nachhaltigkeit der Renten in Portugal politisch stärker in den Vordergrund gerückt ist, wobei die Oppositionsparteien die Regierung bezüglich der Zukunft der Renten und der Nachhaltigkeit des Systems unter Druck setzen.



