Der Artikel kritisiert Regierungen, die Gesetze erlassen, ohne die Absicht oder Fähigkeit zu haben, sie durchzusetzen. Der Text vertritt die Ansicht, dass die Regierungsvertreter keine Bedenken haben, Gesetze zu beschließen, von denen man von vornherein weiß, dass sie nicht eingehalten werden.
Der Kommentar befasst sich auch mit der fehlenden Aufhebung von Gesetzen, die bereits zu bloßem Buchstaben geworden sind. Dem Text zufolge widerrufen Regierungen auch keine Normen, wenn sie wissen, dass sie diese nicht durchsetzen wollen oder können.
Die zentrale Kritik richtet sich auf die Diskrepanz zwischen der Gesetzgebungsproduktion und der Realität ihrer Durchführung. Der Titel „Die Regierungen der Augenwischerei" fasst den Vorwurf zusammen, dass die Behörden sich simulierend verhalten, den Anschein des Regierens erwecken, ohne tatsächlich das umzusetzen, was sie erlassen.




