Guinea-Bissau erlebt eine politische Bruchsituation, die von einem Staatsstreich geprägt ist. Der Artikel befasst sich mit der politischen Krise, die das Land zwischen dem Putsch und der Durchführung eines als verfassungswidrig betrachteten Referendums erschüttert.
Das betreffende Referendum wird von den Putschisten organisiert, die nach dem Putsch die Macht übernommen haben. Die Abstimmung wird als verfassungswidrig beschrieben, das heißt, sie hätte keine rechtliche Grundlage gemäß der Verfassung des Landes.
Der Artikel appelliert an die guinea-bissauische Bevölkerung, dieses Referendum vollständig abzulehnen und zu boykottieren. Die Botschaft ist, dass das Volk es ablehnen muss, am illegitimen politischen Prozess teilzunehmen, der von den Putschisten auferlegt wird.
Dem Text zufolge obliegt es dem guinea-bissauischen Volk, die Zügel seines eigenen politischen Schicksals wieder in die Hand zu nehmen, das heißt, die Kontrolle über die politische Situation des Landes auf autonome und legitime Weise wiederzuerlangen und sich gegen den Versuch der Legitimierung durch das Referendum zu stellen.




