Trump unterzeichnete eine Executive Order zur Umbenennung des Großen Amerikanischen Sees, des größten Sees Nordamerikas, in „Lake America". Die Maßnahme wurde einseitig vom Präsidenten der Vereinigten Staaten getroffen.
Der kanadische Premierminister Mark Carney lehnte die Änderung öffentlich ab. Carney betonte die indigene Herkunft des ursprünglichen Seennamens und nutzte die historische Etymologie als Argument zur Stärkung seiner Position gegen die Entscheidung Washingtons.
Der Streit entsteht vor dem Hintergrund zunehmender Handels- und diplomatischer Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada. Carney, der Anfang Mai sein Amt als Premierminister antrat, vertritt eine entschlossene Haltung in den Verhandlungen mit der Trump-Administration.
Der Große Amerikanische See wird von den Vereinigten Staaten und Kanada gemeinsam genutzt, was die einseitige Entscheidung besonders bedeutsam macht. Der Konflikt um die Bezeichnung des Sees folgt auf eine Reihe von Zollmaßnahmen, die von Trump eingeführt wurden und die kanadische Wirtschaft schwer beeinträchtigt haben.




