Der portugiesische Premierminister Luís Montenegro vertrat die Ansicht, dass die Regierung „sehr geduldig" mit der Opposition gewesen sei. Seine Äußerungen wurden am Donnerstag während einer öffentlichen Ansprache gemacht.
Montenegro beschuldigte die Opposition, „viel Unsinn und viele Aberwitzigkeiten" zu sagen, und zeigte einige Verärgerung über die Kritik, die an die Regierung gerichtet wurde.
Der Premierminister vertrat die Ansicht, dass Arbeiten die Art und Weise sein werde, auf die erhaltene Kritik zu reagieren. Seiner Ansicht nach stellen die Angriffe der Opposition lediglich „Bitten um Ablenkung" dar, die keine große Aufmerksamkeit verdienen.
Diese Position ergibt sich in einem Moment politischer Spannung, in dem Montenegro sich für eine Haltung der direkten Konfrontation mit den Oppositionsparteien entscheidet, anstatt deren Kritik zu ignorieren.



