
Die Machtfalle in Rom: Melonis pragmatische Rechte vom radikalen Flügel eingekreist
Weniger als ein Jahr vor dem Ende der italienischen Legislaturperiode, da die Parlamentswahlen 2027 näher rücken, herrscht in der Politik in Rom ein Gefühl der Routine. Giorgia Meloni, die Vorsitzende der Partei Brüder Italiens (Erbin der postfaschistischen Sozialbewegung), ist seit fast vier Jahren an der Macht und heute institutionalisiert, wird nicht mehr als Bedrohung für Europa angesehen. Durch Taktiken des strategischen Pragmatismus assimilieren viele Italiener sie nicht nur, sondern ihre Macht stützt sich auf eine solide Basis. Dennoch steht Melonis pragmatische Rechte unter zunehmendem Druck vom radikaleren Flügel innerhalb ihrer eigenen Koalition, was eine Spannung zwischen der institutionalisierten Mäßigung und den extremsten Forderungen von Sektoren der rechten Wählerschaft erzeugt.
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