Die kubanische Regierung klassifizierte am Freitag die Maßnahmen der Regierung von Donald Trump, die darauf abzielen, das Land zur „Kapitulation durch Hunger" zu zwingen, als „Terrorismus". Die Anschuldigung wurde im Zusammenhang mit den gegen Kuba verhängten Wirtschaftssanktionen gegen die US-Administration erhoben.
Kuba erinnerte an die Tausenden kubanischen Toten und Verletzten bei terroristischen Anschlägen im Laufe der Jahrzehnte. Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel nutzte die sozialen Medien, um diesen Vergleich anzustellen, und verwies auch auf die Anschläge vom 11. September 2001 in New York.
Laut Díaz-Canel erleidet Kuba seit mehr als 60 Jahren terroristische Angriffe verschiedener Art, mit einer Bilanz von mehr als 3.400 Toten und 2.099 Verletzten. Der kubanische Führer betrachtete, dass die Insel derzeit einem Embargo ausgesetzt ist, das er als Form des wirtschaftlichen Terrorismus bezeichnet.



