Der Meinungsartikel von Miguel de Sousa über die Privatisierung der TAP wurde im Diário de Notícias da Madeira nach einer Verzögerung von 24 Stunden veröffentlicht, was der Autor dieses Textes als einen Akt der "redaktionellen Barmherzigkeit" seitens der Zeitung betrachtet, und nicht als Zensur.
Der Text kritisiert verschiedene von Miguel de Sousa vertretene Ideen. Eine davon ist der Vorschlag eines IBERIA/BA/TAP-Konsortiums, das der Autor aufgrund der europäischen Wettbewerbsregeln für undurchführbar hält, und argumentiert, dass die Europäische Kommission niemals genehmigen würde, dass sich die Iberia mit der TAP zusammenschließt, da dies ein Monopol in Südeuropa schaffen und den Hub von Lissabon zerstören würde.
Der Artikel greift auch das an, was er als "Theorie der Luft-Rassen" bezeichnet, wobei Miguel de Sousa sugeriert haben soll, dass die Sicherheit der Passagiere davon abhängt, ob die Besatzung Portugiesisch spricht, und kritisiert seine Verschwörungstheorie über die Franzosen bei der Flughafenverwaltung Madeiras, wobei er klarstellt, dass die Konzession an VINCI auf den Zahlungsausfall der Region zurückzuführen ist und nicht auf eine gallische Verschwörung.
Schließlich zerlegt der Autor die Idee, dass die TAP durch "Liebe zur Madeira" Geld verloren hat, und macht Miguel de Sousa dafür verantwortlich, dass er die Azoren für das Durcheinander der Mobilitätsbeihilfe verantwortlich gemacht hat, obwohl das eigentliche Problem die Akzeptanz Madeiras für ein Modell der nachträglichen Erstattung war, das es den Fluggesellschaften ermöglichte, die Preise in die Höhe zu treiben. Der Artikel endet mit dem Vorschlag, dass die beste Wette für die TAP die Air France/KLM wäre.




