Die CIA hat mehr als 70 Memoranden veröffentlicht, die an den damaligen Präsidenten Bill Clinton gerichtet waren, Dokumente, die helfen zu rekonstruieren, was die Geheimdienste über die Bedrohung durch Al-Qaida vor den Anschlägen vom 11. September 2001 wussten. Diese Veröffentlichung erfolgt im Rahmen einer Transparenzoffensive bezüglich der Warnungen, die vor den Anschlägen im Weißen Haus eingingen.
Aus den Dokumenten geht hervor, dass die CIA-Analysten Anzeichen unmittelbar bevorstehender Angriffe durch die Organisation von Osama Bin Laden identifizierten. Trotz der Warnungen konnten die Geheimdienste jedoch nicht genau vorhersagen, welches Ausmaß die Anschläge haben würden und wie sie ausgeführt werden würden.
Die Veröffentlichung dieser Memoranden ermöglicht es nun, das Ausmaß der verfügbaren Informationen vor dem 11. September besser zu verstehen und zeigt sowohl das, was über die Bedrohung bekannt war, als auch die Grenzen der Reaktionsfähigkeit der US-Geheimdienste.




