Sérgio Sousa Pinto, Kommentator bei CNN Portugal, machte in der Sendung Contrapoder am Freitag Aussagen, in denen er sich selbst und andere als "gefährliche Linke" bezeichnete. Er verband diese Bezeichnung jedoch auch mit Pedro Passos Coelho, dem ehemaligen Ministerpräsidenten und Führer der PSD.
In seinem Kommentar vertrat Sérgio Sousa Pinto die Ansicht, dass er und andere mit ähnlichen Positionen "ein transformatives Projekt für das Land" wollen. Diese Aussage wurde im Kontext der Sendung Contrapoder gemacht, die von CNN Portugal ausgestrahlt wird.
Die Tatsache, dass Passos Coelho in die Kategorie der "gefährlichen Linken" eingeordnet wurde, deutet auf eine ironische oder provokative Haltung des Kommentators hin, da Passos Coelho traditionell mit der politischen Rechten Portugals in Verbindung gebracht wird und Führer der Sozialdemokratischen Partei war.
Die Aussagen von Sérgio Sousa Pinto wurden weit verbreitet als ein markanter Moment der Sendung Contrapoder und lösten Diskussionen über die ideologischen Grenzen in der portugiesischen Politik und über die Bedeutung politischer Etiketten aus.




