Die Quercus äußert große Besorgnis über die Umstrukturierung der Agência Portuguesa do Ambiente (APA) und des Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas (ICNF), die laut der Ministerin für Umwelt und Energie „praktisch fertig" ist, um umgesetzt zu werden. Die Umweltorganisation sandte im Mai eine dringende Anfrage für ein Treffen mit dem Umweltministerium zu diesem Thema, hat aber nach vier Monaten keine Antwort erhalten.
Die Ministerin kündigte an, dass eines der Ziele der Umstrukturierung darin besteht, die „Belastung durch vorherige Verfahren" zu reduzieren und „mehr Gewicht auf die nachträgliche Überwachung" zu legen. Die Quercus stellt in Frage, was diese „tiefgreifende Vereinfachung der Genehmigungsverfahren" bedeutet, und betrachtet es als besorgniserregend, dass die beiden Organisationen zu einem Zeitpunkt mildere Verfahren einführen könnten, zu dem das Territorium und die natürlichen Ressourcen ständigen Bedrohungen durch Großprojekte ausgesetzt sind.
Die Organisation warnt, dass die Fokussierung auf die „nachträgliche Überwachung" nach der Genehmigung von Projekten auf einer Logik der Schadensbehebung beruht, obwohl Verstößer oft ohne Konsequenzen davonkommen, aufgrund des Mangels an technischen und personellen Mitteln für die Überwachung vor Ort.
Die Ministerin erwähnte außerdem, dass die „große Verantwortungsstreuung" zwischen den zentralen und regionalen Strukturen der APA und des ICNF zu einer Ne分配 von Zuständigkeiten führen wird, was die Quercus als Zentralisierung der Entscheidungsbefugnis in nationalen Strukturen und als Ersetzung regionaler technischer Entscheidungen durch politische Entscheidungen interpretiert. Die Quercus bekräftigt die Forderung, dass sich die Ministerin mit den Nichtregierungsorganisationen für Umwelt trifft und den Umstrukturierungsplan im Detail vorstellt.




